CORONA NEWS vom 19.03.2020

Auch bei uns in Leipzig gelten seit heute diese Einschränkungen mit Geschäftsschliessungen, auch in Sachsen sind nun alle Schulen und KITA’s, Unterhaltungseinrichtungen usw. geschlossen.

Die Bundeskanzlerin hat in ihrer gestrigen Rede, der Bundespräsident ebenso, an die Solidarität, das Verständnis, den Gemeinsinn und die Empathie jedes Einzelnen von uns appelliert.

Dazu gehört natürlich auch, dass obstruse Meldungen, deren Quellen nicht bis ins letzte geprüft wurden, nicht weiter verbreitet werden.

Noch einmal zur Information.

SARS-n-19-COVID so heisst das Virus und bedeutet:

SARS – Schweres Akutes Respiratorisches Syndroms (englisch severe acute respiratory syndrome) erstmals 2002 im November in China aufgetreten. Das klinische Bild entspricht dem einer atypischen Lungenentzündung (Pneumonie).

Der Erreger von SARS war ein bis dahin unbekanntes Corona-Virus, das man mittlerweile als SARS-assoziiertes Coronavirus (SARS-CoV oder SARS-CoViD) bezeichnet.

Co – Corona

VI – Virus

D – Disease (dem englischen Wort für Krankheit)

19 – Das Jahr der Entdeckung des Virus

N – New (neu)

Also sind alle andersartigen Behauptungen, es wäre kein Corona-Virus, falsch.

Dieses Virus gehört zu einem Virenstamm (Influenza-Viren, Familie der Coroa-Viren), das atypische Lungenentzündungen hervorruft. Es gibt bisher keinen Impfstoff und kein adäquates Medikament, mit dem die Krankheit behandelt werden kann. (Daran wird weltweit zur Zeit geforscht und hier kann sich täglich Neues ergeben.

Aus diesem Grunde ist es wichtig, so schwer es uns auch fällt, die getroffenen Maßnahmen und Einschränkungen des täglichen Lebens zu akzeptieren und sich daran zu halten.

Wir haben noch keine Ausgangssperre, also dürfen wir einkaufen, spazieren gehen und wenn wir uns die empfohlenen Regeln halten, brauchen wir auch keine Angst zu haben.

Die empfohlenen Regeln beginnen zuhause,

  • regelmäßig Händewaschen (richtig einseifen bis zum Handgelenkt, dreissig Sekunden gründlich waschen – entspricht 2 x „happy birthday“ singen
  • alle Oberflächen besonders in der Küche, Türklinken usw. regelmäßig abwaschen und trocknen
  • Handtücher: jeder hat seins für die Hände, täglich wechseln
  • Nicht zu oft ins Gesicht (besonders Mund, Nase, Augen) fassen
  • So schwer es fällt auch nicht zu oft, am besten gar nicht kuscheln
  • Kinder sollten den Kontakt zu den Grosseltern meiden und generell zu älteren Menschen (55+)

Ausserhalb der Wohnung:

  • Abstand zu anderen Menschen halten, mindestens 1,5 m
  • Beim Einkaufen, nicht drängeln, direkten Kontakt zu anderen Menschen vermeiden, auch hier (bei vielen Supermärkten explizit) 2 Meter Abstand halten
  • Keine Hamsterkäufe (die Versorgung mit allen Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs ist jederzeit gewährleistet) hamstern schadet der Gesellschaft, besonders die Schwächeren bekommen dann nichts ab
  • Ölkrise bedeutet: es gibt eben mal nur 3 verschiedene Speiseöle statt sonst 20 Sorten
  • Alle Gruppen (also mehr als 3) meiden, auch hier Abstand halten

Allgemein gilt:

BITTE ACHTET AUFEINANDER, HELFT DEN SCHWÄCHEREN, IN DIESEM FALL ÄLTEREN; BEHINDERTEN UND SCHWANGEREN!

KEINE HÄNDE SCHÜTELN, AUF UMARMUNGEN VERZICHTEN1

Informationsquellen: Robert-Koch-Institut, Bundesministerium für Gesundheit

Portrait-Studien

Fotografieren ist seit Ende der 1970-er Jahre mein Hobby. In der Vergangenheit (bis 1992) hatte ich auch ein eigenen Fotolabor. Durch mehrere Umzüge und weniger Platz sowie Gelegenheiten muss ich auf diese Fotolabor leider verzichten.

Ich möchte auf dieser Seite einige Portraits vorstellen.

Die schwarz/weiss-Filme und Fotos habe ich selbst entwickelt, die Positive in verschiedenen Größen gefertigt, das grösste war 50 x 60 cm.

Dieses Foto entstand im Sommer 1981 auf einem Campingplatz in der Nähe von Potsdam.
Dies zeigt eine Mutter mit ihrem Baby. Es war nur ein Augenblick, in dem das Kind mir den Kopf zu drehte.
Mit diesem Foto, das ich in mehreren Ausstellungen zeigen durfte, habe ich eine Reihe von Preisen gewonnen. In der Größe 50 x 60 cm habe ich das Foto selbst vergrößert und entwickelt.
Die Aufnahme entstand mit einer Spiegelreflex-Kamera „PRAKTICA MTL5“ und auf dem handelsüblichen ORWO Schwarz/Weiss-Film, ISO 100, 35 mm, 36 Bilder, den man in der DDR kaufen konnte.
Dieses Foto entstand ebenfalls im Sommer 1981. es zeigt einen Jungen, der auf einer Lichtung im Walde (in der Nähe von Potsdam) zeichnet.
Fotografiert habe ich mit der Spiegelreflex-Kamera „PRAKTICA MTL5“ von Pentacon Dresden auf ORWO Schwarz/Weiss-Film ISO 100, 35 mm-Kleinbild, 36 Bilder.
Ein hervorragendes Ergebnis von Kosmetikerin und Friseurin. Im Ausschnitt sind die Pigmentflecke noch zu sehen. Hier haben wir bewusst auf das Schminken verzichtet.
Herausgekommen ist ein Foto, dass eine stolze alte Dame (81 Jahre) zeigt.
Das Foto wurde nachträglich nicht mehr bearbeitet sondern im Original in einem Magazin abgedruckt.
Aufgenommen auf ORWO Color Negativ- Film 35 mm, ISO 100, 36 Bilder. Die Entwicklung erfolgt in einem professionellen Fotolabor.
Die Travestie-Künstlerin „Maria Katastropha“ beim Fasching im Café „vis-à-vis“ in Leipzig.
Die Künstlerin ist bei vielen Veranstaltungen aufgetreten, konnte live sogar Opernarien singen.
Das Foto entstand ebenfalls mit einer Spiegelreflex-Kamera „PRAKTICA MTL5“ von Pentacon Dresden (mit Blitzlicht) auf ORWO Color Negativ- Film 35 mm, ISO 100, 36 Bilder. Die Entwicklung erfolgt in einem professionellen Fotolabor.

Sehr gerne fotografiere ich auch heute noch ganz konventionell mit einer Kleinbildkamera „Praktika MTL 5“ von Pentacon Dresden. Und natürlich dann auf 35-mm-Negativ Film (Farbe und Schwarz/Weiss).

Alle Fotos © by Michael Köhler, 2020

Foto-Portraits für ein Magazin

Ich bekam den Auftrag für ein Magazin Portraits von Seniorinnen anzufertigen.

Der Auftrag war schon etwas besonders, da die beiden Damen vor der Fotosession noch professionell geschminkt und frisiert werden sollten.

Beim Fotografieren habe ich bewusst auf vorher/nachher verzichtet, da ich auch Aufnahmen während des Schminkens machen wollte.

Sehr gerne fotografiere ich noch ganz konventionell mit einer Kleinbildkamera „Praktika MTL 5“ von Pentacon Dresden. Und natürlich dann auf 35-mm-Negativ Film (Farbe und Schwarz/Weiss).

Während des Schminkens, die Dame hatte im Gesicht viele Pigmentflecke, die wurden überdeckt und abgepudert.
Ein hervorragendes Ergebnis von Kosmetikerin und Friseurin. Im Ausschnitt sind die Pigmentflecke noch zu sehen. Hier haben wir bewusst auf das Schminken verzichtet.
Herausgekommen ist ein Foto, dass eine stolze alte Dame (81 Jahre) zeigt.
Das Foto wurde nachträglich nicht mehr bearbeitet sondern so im Original abgedruckt.
Alle Fotos wurden auf Kleinbildfilm ohne Blitzlicht aufgenommen.
Hier war uns wichtig, das die Wimpern kräftig getuscht wurden, damit sie im Gesamteindruck besonders wirken.
Während des Abpuderns bin ich ins Licht gelaufen, dadurch sind die Schlagschatten entstanden. Dieses Foto wurde nicht veröffentlicht.
Das Ergebnis zeigt eine fröhliche, zufriedene ältere Dame (68 Jahre). Auch hier haben Kosmetikerin und Friseurin eine ausgezeichnet Arbeit gemacht.

Die beiden Damen wurden im Salon Bergmann in Leipzig professionell frisiert und geschminkt.

Insgesamt haben an dieser Fotosession zwei Kosmetikerinnen, zwei Friseurinnen und der Chef, Friseurmeister Bergmann, mitgewirkt.

Die Aufnahmen entstanden mit einer Kleinbild-Spiegelreflex-Kamera „PRAKTICA MTL5“ auf Farbnegativfilm Kodak 100 135/36.

© by Michael Köhler, 2020

Das Corona-Virus

Ich will ja nicht nerven, aber das Corona-Virus geht uns alle an.

Was überhaupt nicht geht, sind Hamsterkäufe. Ich meine, ich habe auch einen gewissen Vorrat zu Hause, da ich nicht weiß, ob ich immer einkaufen gehen kann, wenn es mir gerade nicht gut geht.

Das selbst in großen Supermärkten Reis, Nudeln, Mehl, Salz und Zucker gehamstert werden, das Toilettenpapier knapp wird, ist blanke Hysterie.

Wer sich einen Notvorrat anlegen will, so wie schon vor langer Zeit empfohlen und von vielen belacht, das kann ich nachvollziehen.

Bei der Vorsorge vor der Übertragung sollte man auch wissen, dass die einfachen Atemschutzmasken nicht vor Ansteckung schützen, sie verhindern lediglich, dass ein infizierter Mensch, der eine solche Maske trägt, zu viele Viren nach außen gibt.

Was das fehlende Desinfektionsmittel betrifft:

Händewaschen: gründlich einseifen, zweimal Happy Birthday singen (das ist die Zeit, die die Seife zum einwirken braucht) und ein Handtuch wirklich nur für die Hände benutzen und öfter wechseln, sollte schon eine wichtige Vorsorge sein. Ausserdem nicht zu oft mit den Händen ins Gesicht fassen.

Wer sich unbedingt die Hände sterilisieren will, der kann auch den billigsten klaren Schnaps nehmen (38-45 Vol. % Alkohol reichen aus.) Aber nur zur äußerlichen Desinfektion, eine innere Anwendung schützt nicht.

Woher ich das alles weiss:

Ich gehöre zur absoluten Risikogruppe. Seit einem Jahr bekomme ich Immunsupressiva (mein Immunsystem wird künstlich niedrig gehalten, damit meine Nieren wieder gesund werden können).

Ich kann mir rein theoretisch überall einen Virus oder Bakterien einfangen, die mich möglicherweise auch umbringen können.

Bei aller Vorsicht gehe ich trotzdem ins Freie und auch einkaufen. Nur halt gebe ich auch meinen engsten Freunden nicht die Hand, wir verzichten auf Umarmungen – jeder weiss es und jeder akzeptiert es.

Wer glaubt, dass er infiziert sein könnte, rufe bitte seinen Hausarzt, den kassenärztlichen Notfalldienst unter der Rufnummer 116 117 an – keinesfalls den Notruf 112. Ausserdem gibt es in den größeren Krankenhäusern und Universitätskliniken Notfallnummern. Auch ein Ansprechpartner sind die örtlichen Gesundheitsämter.

Alle Telefonnummer findet Ihr auch im Internet.

Ach so, noch etwas:  Antibiotika helfen nur gegen Bakterien (also bei einer bakteriellen Infektion z.B. durch Streptokokken oder ähnliche). Bei Viren sind sie unwirksam und sogar gesundheitlich bedenklich.