Das Corona-Virus

Ich will ja nicht nerven, aber das Corona-Virus geht uns alle an.

Was überhaupt nicht geht, sind Hamsterkäufe. Ich meine, ich habe auch einen gewissen Vorrat zu Hause, da ich nicht weiß, ob ich immer einkaufen gehen kann, wenn es mir gerade nicht gut geht.

Das selbst in großen Supermärkten Reis, Nudeln, Mehl, Salz und Zucker gehamstert werden, das Toilettenpapier knapp wird, ist blanke Hysterie.

Wer sich einen Notvorrat anlegen will, so wie schon vor langer Zeit empfohlen und von vielen belacht, das kann ich nachvollziehen.

Bei der Vorsorge vor der Übertragung sollte man auch wissen, dass die einfachen Atemschutzmasken nicht vor Ansteckung schützen, sie verhindern lediglich, dass ein infizierter Mensch, der eine solche Maske trägt, zu viele Viren nach außen gibt.

Was das fehlende Desinfektionsmittel betrifft:

Händewaschen: gründlich einseifen, zweimal Happy Birthday singen (das ist die Zeit, die die Seife zum einwirken braucht) und ein Handtuch wirklich nur für die Hände benutzen und öfter wechseln, sollte schon eine wichtige Vorsorge sein. Ausserdem nicht zu oft mit den Händen ins Gesicht fassen.

Wer sich unbedingt die Hände sterilisieren will, der kann auch den billigsten klaren Schnaps nehmen (38-45 Vol. % Alkohol reichen aus.) Aber nur zur äußerlichen Desinfektion, eine innere Anwendung schützt nicht.

Woher ich das alles weiss:

Ich gehöre zur absoluten Risikogruppe. Seit einem Jahr bekomme ich Immunsupressiva (mein Immunsystem wird künstlich niedrig gehalten, damit meine Nieren wieder gesund werden können).

Ich kann mir rein theoretisch überall einen Virus oder Bakterien einfangen, die mich möglicherweise auch umbringen können.

Bei aller Vorsicht gehe ich trotzdem ins Freie und auch einkaufen. Nur halt gebe ich auch meinen engsten Freunden nicht die Hand, wir verzichten auf Umarmungen – jeder weiss es und jeder akzeptiert es.

Wer glaubt, dass er infiziert sein könnte, rufe bitte seinen Hausarzt, den kassenärztlichen Notfalldienst unter der Rufnummer 116 117 an – keinesfalls den Notruf 112. Ausserdem gibt es in den größeren Krankenhäusern und Universitätskliniken Notfallnummern. Auch ein Ansprechpartner sind die örtlichen Gesundheitsämter.

Alle Telefonnummer findet Ihr auch im Internet.

Ach so, noch etwas:  Antibiotika helfen nur gegen Bakterien (also bei einer bakteriellen Infektion z.B. durch Streptokokken oder ähnliche). Bei Viren sind sie unwirksam und sogar gesundheitlich bedenklich.

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